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Covid-19: DreamLab schließt Phase 1 des Corona-KI-Projekts ab

Länder auf der ganzen Welt heben langsam ihre Corona-Lockdowns auf, doch die Bedrohung durch die globale Pandemie ist noch lange nicht vorbei.

Wissenschaftler erforschen alle möglichen Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von Covid-19 und genau hier kommt Dein Smartphone ins Spiel. Mit der DreamLab-App der Vodafone-Stiftung könnte Dein Handy diese wichtige Arbeit erheblich beschleunigen.

DreamLab nutzt die kollektive Verarbeitungsleistung ungenutzter Smartphones, um komplexe Daten zu analysieren − und trägt dazu bei, wichtige Forschungsarbeiten für ein Team von Wissenschaftlern am Imperial College London zu beschleunigen. Ein Desktop-Computer, der rund um die Uhr läuft, würde Jahrzehnte brauchen, um die Daten zu verarbeiten, aber ein Netzwerk von 100.000 Smartphones, die über Nacht laufen, kann diese Aufgabe in nur ein paar Monaten erledigen.

Dank unserer DreamLab-Nutzer ist Phase 1 des Corona-KI-Projekts nun abgeschlossen. Seit dem Start des Projekts im April haben alle DreamLab-Apps gemeinsam fast 100 Millionen Berechnungen durchgeführt.

Die Schnelligkeit und der Umfang dieser Forschung wurden durch rund 140.000 Geräte ermöglicht, die jede Nacht rund 1,3 Millionen Berechnungen mit DreamLab durchführen. Das sind etwa 10 Berechnungen pro Nacht und Gerät, wobei die kombinierte Rechenleistung von DreamLab um ein Vielfaches schneller ist als der Supercomputer des Imperial College London.

Corona-KI Phase 1 – 100 Millionen Berechnungen
140.000 Smartphones lösen jede Nacht 1,3 Millionen Berechnungen
140.000 Smartphones  = drei Supercomputer

In dieser Phase wurden Tausende von vorhandenen Medikamenten und Nahrungsmittelmolekülen untersucht und diejenigen mit antiviralen Eigenschaften identifiziert, die zur Behandlung von Patienten mit Coronaviren eingesetzt werden könnten.  

Das Projekt verwendet künstliche Intelligenz (KI), um zu verstehen, welche Auswirkungen vorhandene Medikamente und Nahrungsmittelmoleküle in mathematischen Simulationen auf das genetische Profil von Covid-19 haben könnten. Die künstliche Intelligenz wählt die zu untersuchenden Medikamente und Nahrungsmittel auf der Grundlage der Erkenntnisse der Forscher aus und auch auf der Grundlage ihrer Berechnungen, welche am wahrscheinlichsten erfolgreich sein werden.

Jetzt, da Phase 1 des Corona-KI-Projekts abgeschlossen ist, wird das Imperial College diese ersten Ergebnisse veröffentlichen und dann mit Phase 2 beginnen. Während sich Phase 1 mit der Wirkung einzelner Medikamente und Nahrungsmittelmoleküle auf Covid-19 befasste, wird sich Phase 2 auf die Optimierung von Kombinationen dieser Medikamente und Nahrungsmittel im Hinblick auf eine verbesserte Wirksamkeit gegen die Krankheit fokussieren.

In beiden Phasen liegt es an den Forschern im Labor, vielversprechende Erkenntnisse aus den mathematischen Simulationen der Corona-KI in der realen Welt zu reproduzieren. Erst dann können die Therapien weiterentwickelt werden.

Dr. Kirill Veselkov, leitender Wissenschaftler des Projekts am Imperial College London, betonte die Wichtigkeit der Behandlungsentwicklung, auch wenn ein wirksamer Impfstoff entdeckt wird.

"Alle potenziellen Behandlungen, die aus diesem Projekt hervorgehen werden, würden einen Impfstoff ergänzen und nicht ersetzen", sagte Dr. Veselkov. "Vor allem, wenn das Virus mutiert und sich anpasst und in den kommenden Jahren bei uns bleibt".

Diese Arbeit wird möglich sein, wenn wir alle jeden Abend unsere Smartphones (und Tablets) einstecken und die DreamLab-Anwendung einschalten. Sie ist für iOS und Android verfügbar und kann kostenlos aus dem App Store und Google Play heruntergeladen werden.