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DreamLab hilft dem Imperial College London, die Suche nach Medikamenten und „Superfood“ für Covid-19 Patienten zu beschleunigen

Durch rund 1 Million DreamLab-Nutzer weltweit konnte das Imperial College London Phase 1 seines Corona-KI-Projektes in nur 6 Monaten abschließen. Und damit deutlich schneller, als es mit herkömmlichen Forschungsmethoden möglich gewesen wäre.

Forscher des Projekts am Imperial College London konnten bereits erste Erfolge in der Studie bekannt geben. Wie etwa die Identifizierung von Molekülen mit antiviralen Eigenschaften in pflanzenbasierter Nahrung wie Beeren (insbesondere schwarze Johannisbeeren, Cranberries und Blaubeeren), Äpfeln, Orangen, Zitronen, Kohl, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Bohnen.

In der Studie wurde auch herausgefunden, dass bereits bekannte Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, wie Simvastatin, Atorvastatin und Metformin, für eine Behandlung gegen Covid-19 möglicherweise genutzt werden könnten. Die Ergebnisse werden jetzt weiter analysiert, eine klinische Bestätigung ist hierbei notwendig, um die Auswirkungen dieser Moleküle beurteilen zu können.

Der Leiter des Corona-AI Projektes, Dr. Kirill Veselkov aus der Abteilung Chirurgie und Krebs am Imperial College London, sagt dazu: „Während der Fokus in der Forschung aktuell auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff liegt, suchen wir nach Wegen und Möglichkeiten, den Menschen zu helfen, die sich mit dem Virus infiziert haben, um die Dauer und Schwere der Krankheit zu reduzieren.“

„Für Patienten, die nicht zwingenderweise ins Krankenhaus müssen, besteht trotzdem ein großes Bedürfnis nach innovativen und kosteneffizienten Behandlungsmöglichkeiten. Wir erwarten, dass Präzisionsernährungsstrategien, die mit phytochemischreichen „Superfoods“ entwickelt werden, eine neuartige Lösung in dieser Hinsicht ermöglichen könnten.

Hilfe im Kampf gegen COVID-19

Dank der vielen weltweit vernetzten Nutzer von DreamLab konnte das Corona-KI-Projekt des Imperial College London umgesetzt werden.

DreamLab arbeitet mit der gesammelten Prozessor-Leistung von Smartphones, die aufgeladen werden, um einen virtuellen Supercomputer zu erstellen. Dieser erlaubt es, unzählige Kalkulationen durchführen zu können und so die Treffer-Geschwindigkeit zu beschleunigen.

Seit April konnten die DreamLab-Nutzer das Imperial Projekt „DRUGS“ in Phase 4 zur Krebsforschung unterstützen. Das Projekt soll Verbindungen zwischen bestimmten Medikamenten, Lebensmittel Molekülen und Krebs-Genomen erkennen. Alternativ konnten die Nutzer an dem Corona-KI-Projekt in Phase 1 teilnehmen. Bis jetzt haben sich über eine Millionen Nutzer aus 17 Ländern dafür entschieden, das Corona-KI-Projekt zu unterstützen.

Andrew Dunnet, der Direktor der Vodafone Group, sagte: „Solange Covid-19 unsere Gesellschaft in noch nie da gewesener Weise beschäftigt, hat die DreamLab App eine internationale Gemeinschaft von Freiwilligen aktiviert, von Vodafone Kunden bis hin zu Nutzern anderer Netzwerke, um solche Projekte zu unterstützen. Es ist ein inspirierendes Beispiel, wie Menschen und Technologie ihre Kräfte bündeln, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

Während Phase 1 hat das Corona-Ki-Projekt tausende von existierenden Medikamenten und Lebensmittelmolekülen untersucht und dabei mit Hilfe von künstlicher Intelligenz 100 Millionen mathematische Kalkulationen durchgeführt. So konnten Forscher mögliche Auswirkungen auf Covid-19 untersuchen.

Voraussichtlich Dezember 2021 sollen alle Phasen der Forschung abgeschlossen sein. Dann sollen die Ergebnisse auch der medizinischen Fachgemeinde zugänglich gemacht werden, um ihnen die klinischen Studien zu erleichtern. Lebensmittelbezogene Erkenntnisse könnten möglichweise als Behandlungsempfehlungen für Patienten genutzt werden, die sich bereits von einer Covid-19 Infektion erholen.

Mehr Informationen zu DreamLab und dem Corona-KI-Projekt findest Du hier: https://www.vodafone.com/dreamlab/germany.